Wasserstopp für Tacheles Demokratisierung
Keine weitere Unterstützung für e.V.-Vorstand Martin Reiter
DO 04. NOVEMBER 2010

Tacheles e.V. Vorstand Martin Reiter hat den Trägerverein des Kunsthaus Tacheles durch seine Spaltungspolitik schwer geschädigt und zu einer autokratischen One-Man-Show verkommen lassen. Persönliche Antipathien werden von ihm seit über acht Jahren auf dem Rechtsweg und durch Missbrauch der Presseabteilung des Tacheles für Hetzkampagnen verfolgt. Die Insolvenz und erfolgreiche Räumungsklage gegen den Tacheles e.V. sind eine direkte Folge dieser Politik.

Daher hat sich mit Pro Tacheles und Gruppe Tacheles ein Demokratisierungsbündnis gebildet, das von der Mehrheit der rund 100 Tachelesen unterstützt wird. Um nach unseren unzähligen Verhandlungsangeboten endlich die notwendigen Reformprozesse im Haus loszutreten, wird die Wasserversorgung für den Tacheles e.V. eingestellt.

Hier die Fakten:

1.   Der Wasserverbrauch des Tacheles e.V. – rund 20000€ pro Jahr – wird seit 2008 von uns finanziert, was – auch angesichts permanenter öffentlicher Diffamierung durch den e.V. – alles andere als selbstverständlich ist.

2.  Der Insolvenzverwalter des Tacheles e.V., Voigt-Salus, hat die Wasserversorgung zum Oktober 2010 gekündigt. Das heißt: Der e.V. WILL offiziell kein Wasser mehr von uns beziehen.

3.  Angesicht der Höhe der Wasserrechnung, die weit über dem der wasserintensiven Gastronomie liegt, drängt sich der Verdacht auf, dass der e.V. als Teil seiner Spaltungsstrategie absichtlich Wasser verschwendet. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Künstler vom e.V. erneut als Faustpfand missbraucht werden.

4.  Der e.V. vereinnahmt jeden Monat rund 10000€ Mieten von Künstlern und Veranstaltern in einem besetzten, mietfreien Haus. Wo ist das Geld hin? Warum wird es nicht zur Zahlung des Wassers verwendet?

Diese Probleme können und müssen jetzt endlich gemeinsam gelöst werden. Wer Wasser will, muss nur mit uns reden. Wer Demokratie und Reformen will, muss sich nur in der Gruppe engagieren oder eine eigene Gruppe bilden und mit anderen ins Gespräch kommen. Es ist Zeit für Kommunikation. Es ist Zeit für Veränderung. Es ist Zeit für die Einsicht, dass wir alle gemeinsam das Kunsthaus Tacheles sind und nicht bloß Martin Reiter und sein insolventer Rumpfverein.

Dann fließt auch wieder das Wasser.

Nächstes Treffen der Demokraten: Freitag 5.11.2010 um 14 Uhr im Studio54.

www.tacheles.info

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