Tacheles Zwangsversteigerung: Steuerzahler verliert 25 Mio. € MI 26. JANUAR 2011

Das Tacheles wird am 4. April zwangsversteigert. Für das Kunsthaus ändert sich unmittelbar nichts. Nach wie vor wird die Tacheles-Räumung von HSH Nordbank und der Zwangsverwaltung betrieben. Die Veröffentlichung des Tacheles-Kaufvertrags von 1998 durch die Gruppe Tacheles könnte die Mitte-Investmentträume platzen lassen. Jetzt steht fest: Die Bundesrepublik kann und muss ihr damaliges Geschäft mit der Fundus GmbH rückgängig machen, da der Käufer durch jahrelange Untätigkeit die Frist für die Realisierung des Bauvorhabens überschritten hat. Die Rückabwicklung würde für Bund und Steuerzahler durch den gestiegenen Marktwert des Grundstücks und eine beträchtliche Vertragsstrafe für Fundus einen Gewinn von mindestens 25 Mio. € bedeuten und den akut von Zwangsversteigerung und Zwangsräumung bedrohten Kunstraum im Zentrum Berlins dauerhaft erhalten helfen. Gleichzeitig verdichten sich Hinweise auf Wirtschaftskriminalität beim damaligen Verkauf.

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